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Technisch-chemisches Handbuch der Erforschung, Ausscheidung und Darstellung des, in den Künsten und Gewerben gebräuchlichen, metallischen Gehalts der Mineral-Körper : unter steter Berücksichtigung sämmtlicher, bis jetzt in der Chemie gemachten Erfahrungen; zum Selbststudium, besonders für angehende Hüttenbeamte, Cameralisten etc. ...
Entstehung
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175
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kosten deckt, ans dem pLOsettenkupfer durch die Seige-rung abgetrennt werden.

Das Seigeren, dessen man sich im Grossen häufig be-dient, um wenig Silber, oder überhaupt um wenig edleMetalle von dem Ivupfer zu scheiden, ist eine sehr sinn-reiche Operation, die sich darauf gründet, dass das Sübcreine grössere Verwandschaft zum Blei, als zum Kupferhat, und mit demselben schon bei einer Hitze schmelzt,in welcher das Kupfer noch fest bleibt. Man schmelztalso zuerst das Silber - haltige Kupfer mit der erforder-lichen Menge Blei in dem Frischofen zusammen, undlässt das angefrischte Kupfer nach dem Scluuelzen inrunde Formen ab, um ihm die Gestalt dicker runderKuchen zu geben, welcheSeigerstücke heissen. Daaber bei zu wenig zugesetztem Blei eine zu grosse Hitzezum Schmelzen nötliig sein würde, bei welcher auch dasKupfer mit in Fluss kommen könnte: so müssen wenig-stens 2 Theile Blei beim Kupfer sein. Zu wenig Kupfergegen das Blei würde aber auch wieder verursachen, dassdas Kupfer das Feuer nicht aushielte.

Um nun aus den Seigerstücken, die aus Kupfer, Bleiund edlen Metallen bestehen, das Blei nebst dem edlenMetalle abzuseigern, bedient man sich des Seigerofens,von welchem in der Einleitung die Rede gewesen ist.Auf die Seigerschart en stellt man senkrecht die Seiger-stiieke neben einander, lässt zwischen jedem einen Zwi-schenraum, legt oder steckt ein Holzstück dazwischen,und fasst sie äusserlich herum mit den Seigerblechen, dieeinen, bis an die Höhe der Hinterwand reichenden Ka-sten bilden, ein. Die Seigerstücke werden alsdann von