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Technisch-chemisches Handbuch der Erforschung, Ausscheidung und Darstellung des, in den Künsten und Gewerben gebräuchlichen, metallischen Gehalts der Mineral-Körper : unter steter Berücksichtigung sämmtlicher, bis jetzt in der Chemie gemachten Erfahrungen; zum Selbststudium, besonders für angehende Hüttenbeamte, Cameralisten etc. ...
Entstehung
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174
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Gebläses hemmt. Das Brennen kann auch zulange fort-gesetzt'werden, in welchem Falle das Rupfer dann mitvioletter Farbe erscheint.

Der Galirhecrd steht entweder mit einem Stichheerdein Verbindung, in welchem man das Kupfer nun ab-fliessen lässt, oder es muss durch das sogenannteScliei- !benreissen herausgehoben werden. Bedient man sichdes Sclieibenreissens: so befördert man das Erkalten desgeschmolzenen Kupfers von oben nach unten hin dadurch, Idass man die Oberfläche des flüssigen Rupfers mit Wasserbesprengt. Die erstarrte Oberfläche wird dann mit einerZange herausgerissen; das unter derselben noch befind-liche flüssige Metall wird abermals mit Wasser besprengt,und durch Wiederholung dieser Operation die ganzeMasse des Gahrkupfers in Scheiben, welche manRo-setten nennt, verwandelt.

DasScheiben - oderRosettenkupfer kömmt ent-weder als solches sogleich in den Handel, oder aber,wenn es zu Dratli oder Platten bestimmt ist, wird esauf den Kupferhämmern noch einmal unter glühendenKohlen, auf dem sogenannten Hammergahrheerde, vordem Gebläse umgeschmolzen, und dann in erwärmte ei-serne, mit Staubkalk ausgestrichene, Giesspuckel ge-gossen. Die erhaltenen Metallstücke werden nachher ge-hämmert und ausgeschmiedet, und dannHammergahresRupfer oderHammergahrstiicke genannt.

Hätte man das in den Erzen enthalten gewesene Goldund Silber aus dem Schwarzkupfer nicht abgeschieden: somüsste es, falls die zu hoffende Ausbeute die Scheidungs-