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auf 60 Ccntner Bleierz, 60 Ccntner Bleiscldacken, undg Centner Eisengranalien. Beim Schmelzen selbst werdennun dreierlei Producte erhalten: unten befindet sich dasmetallische Blei, oben die Bleischlacke, welche ein Ge-misch ist, zum grössesten Theile aus Kalk und Kiesel-erde etc., ausserdem aber auch noch eine gewisse MengeBleioxyd aufgelost enthält. Sie darf nicht zu durchsichtigsein, sonst enthält sie zu viel Bleioxyd gelöst. In derMitte, zwischen den beiden genannten Produclen, befin-det sich nun die Schwefcleisen -Verbindung, die zumgrössten Theile aus Schwefeleisen im minimo besteht,häufig jedoch auch noch Blei und Scliwefelblci enthält.Seines Bleigchalts wegen wird dieser sogenannte Schliech-stein später zuweilen mit Eisen nochmals geschmolzen,zuweilen aber auch nicht. Geschieht es aber: so heisstder dann zurückbleibende Stein „der Stein vom Steine,“er ist dann fast nur Schwefeleisen, und wird zur Vitriol-Bereitung benutzt; in manchen Fällen kann es sich jedochder Mühe und Kosten verlohnen, ihn nochmals auf Bleizu verschmelzen, oder aber er kann zuweilen auchSchwefelkupfer enthalten, und dann wird er zur Kupfer-arbeit hinüber gebracht.
Will man zur Darstellung des regulinisclien Bleis ausdem Bleiglanze sich der Röstarbeit bedienen: so werdendie schwefelbleihalligen Erze zuerst geröstet, um denSchwefel zu oxydiren und forlzuschalfen, welcher sichdabei meist in schwefliche Säure verwandelt, und alsschweflichtsaures Gas entweicht; dann folgt wieder dasAusschmelzen des aus den gebliebenen Erzen zu reduci-renden Bleis.
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