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Technisch-chemisches Handbuch der Erforschung, Ausscheidung und Darstellung des, in den Künsten und Gewerben gebräuchlichen, metallischen Gehalts der Mineral-Körper : unter steter Berücksichtigung sämmtlicher, bis jetzt in der Chemie gemachten Erfahrungen; zum Selbststudium, besonders für angehende Hüttenbeamte, Cameralisten etc. ...
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Eine andere Aufgabe ist es nun aber, wenn das re-guliniscbe Blei aus dem Bleiglanze dargestellt werden soll.Um sie zu lösen, bat man, wie schon gesagt, zwei Haupt-methoden.

Wenn man die schwefelbleihaltigen Erze mit Eisenverschmilzt: so wird dieses die Niederschlagungsarbeitgenannt; es bildet sich dabei Schwefeleisen und das Bleiwird im regulinisclien Zustande abgeschieden. Als Eisen -Zusatz bedient man sich entweder des regulinisclien Ei-sens, oder der Eisenerze (des Eisensteins). Wendet manregulinisches Eisen an: so nimmt man immer granulirtesGusseisen (sogenannte Eisengranalien); die Schmelzungwird dann in Schachtöfen vorgenommen. Nimmt man,statt des wirklichen Eisens, Eisenerze: so setzt man auchKohlen zu. Die Kohlen müssen nun erst das Eisen ausseinen Erzen reduciren, und dann wirkt das desoxydirtcEisen wie im vorigen Falle dadurch, dass es dem Schwe-felblei den Schwefel entzieht, sich selbst in Schwefeleisenverwandelt, und dadurch das Blei in Freiheit setzt. BeideArten von Eisen- oder Niederschlagungsarbeiten werdenin Schachtöfen vorgenommen, theils in 8 bis 18 Fuss hohen,oder in solchen, deren Höhe über 18 Fuss beträgt. Derersteren bedient man sich, wo das Eisen gleich im regu-linisclien Zustande zugesetzt wird; der zweiten Art aberdann, wenn, statt regulinisclien Eisens, Eisenerze undKohlen angewendet werden. Neben dem Bleiglanze bringtman nun aber nicht nur Eisen, oder Eisenerze und Koh-len in den Ofen; sondern ausserdem auch noch einen Zu-satz von Bleischlacken, und auch wohl von ftussbeför-dernden Mitteln. Zu Taugnitz in Sachsen rechnet man