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Silbers im Centner unter 2 Lolli, so nennt der Bergmannden Bleiglanz „silberarm,“ den 4 bis glotliigen aber „sil-berreich.“ Auch hat man in demselben zuweilen Spurenvon Gold (wie z. B. zu Kremnitz) und von Antimon ge-funden. Thomson fand in einer Varietät des Bleiglan-zes: 13,02 Schwefel; 85,13 Blei; und o,5 Eisen. ImBlei-schweif ist das geschwefelte Blei mit etwas geschwefeltemAntimon verbunden. In Verbindung mit geschwefeltemKupfer und geschwefeltem Eisen fand Thomson dasSchwefelblei in einem, von ihni untersuchten Bleierzeaus Ostindien. Dasselbe bestand seiner Analyse zufolgeaus 57,269 Bleiglanz; 4o,85 geschwefeltem Kupfer, und2,19 geschwefeltem Eisen.
C. Mit Säuren verbunden kommt das Blei innachstehenden Erzen vor:
1. Mit Phosphorsäure, jedoch nicht rein, son-dern mit Arseniksäure und auch wohl mit Salzsäure inverschiedenen Verhältnissen gemischt; a. im Braunblei-erz. Bestandteile des Braunbleierzes von Huelgoet inBretagne nach Klaproth: 19,73 Phosphorsäure; i,65Salzsäure; 78,68Bleioxyd, b. im Grünbleierz. Klap-roth hat Abänderungen desselben von Zschoppau, vonHofsgrund und Wanslock-Ilead untersucht. Im erstenfand er: 18,37 Phosphorsäure; 1,7 Salzsäure; 78,4 Blei-oxyd; 0,1 Eisenoxyd. Im zweiten fand ebenderselbe:19Phosphorsäure; 1,54 Salzsäure; 77,1 Bleioxyd und 0,1Eisenoxyd. In dem von Wanslock-Head fand derselbe:18 Phosphorsäure; 1,62 Salzsäure; und 80 Bleioxyd, c.im Arsenikblei, von diesem unterscheidet man zweiArten: a. fasrichtes, und ß. muschlichtes. Im