151
fasrichten von Auvergne fand Klaproth: 76 Bleioxyd;i3 Phosphorsäure; 7 Arseniksäure; 1,75 Salzsäure undo ; 5 Wasser. Im Arsenikblei von Johann Georgenstadtfand Laugier 7,5 bis 9 Phosphorsäure; 1,5 bis 7 Salz-säure; 12,5 bis 4 Arseniksäure; 77,5 bis 76,8 Bleioxyd.
2. Mit Kohlensäure verbunden trifft man dasBlei an:
a. imSchwarz b leier z. Bestandteile nach Lam-padius: Kohlensäure 18; Bleioxyd 78,5 bis 79; Kolile1,5 bis 2.
b. im Weissbleierz. Klaproth fand in demvon Lead Hills: 16 Kohlensäure; 77 Blei; 5 Sauerstoff;2,0 flüchtige Tlieile.
c. in der Bl ei er de. Von dieser unterscheidetman wieder zwei Arten: a. zerr ei bliche Bleierde, undß. verhärtete Bleierde. Die letztere zerfällt wieder inzwei Unterarten: a. in die gemeine verhärtete Bleierde,und b. in die schaalige verhärtete Bleierde. In derzerreiblichen Bleierde von Kall im Hör-Departement fandJohn: 44,i5 Blei; 4,i Sauerstoff; 10 Kohlensäure; 4Wasser; 29 Kieselerde; 3,5 Eisen-undManganoxyd; und
5.25 Alaunerde. In der verhärteten Bleierde von Tarno-witz fand derselbe: 60 Blei; 6 Sauerstoff; 12Kohlensäure;
2.25 Wasser; 10,5 Kieselerde; 1,25 Eisen- und Mangan-oxyd; und 4,70 Alaunerde. In einem Exemplar vonEscliweiler: 63,5 Blei; 6,25 Sauerstoff; i 4,25 Kohlen-säure; i,5 Wasser; i4,5 Kieselerde, Eisen- und Man-ganoxyd.
d. im kohlensauren Kupfererze ausPoinikinUngarn. Die Bestandtheile desselben sind nach Buch-