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Pottasche und reinem Sande, oder reinen, gebranntenund zarlgcpiilveiien Kiesein in einem hölzernen Troge,dem Mengekasten, genau unter einander gemengt, unddann im Schmelzofen, in den aus'zwei Tlieilen feuer-festem Thone, und einem Theile allen gepulvertenSchmclzgcfässen verfertigten, und im Abwärmeofen oderTemperirofen vorher glühend gemachten Glashäfcn ge-schmolzen, von Zeit zu Zeit mit: dem Rühreisen umge-riihvt, bis das Glas gut fliesst, durch und durch gleich-förmig blau tingirt ist, und keine weisse Körnchen, alsZeichen des noch nicht genug geflossenen Sandes, mehrzeigt. Man schöpft hierauf das fliessende Glas mit starkengeschmiedeten eisernen Löffeln durch die Schöpflöcherdes Ofens aus, und stürzt es in grosse, mit kaltem Was-ser gefüllte Fässer. Wenn sich hiebei zuletzt Speise,d. h. eine metallische Masse, entweder aus Wismuthund Kobalt, oder aus Arsenik, Nickel und Kobalt be-stehend, vorfindet: so lässt man diese, ehe man dasGlas aus dem Löffel ins Wasser giesst, in runde eiserneFormen ab. Wenn die Tiegel oder Glashäfen im Schmelz-ofen leer sind: so füllt man sie sogleich, wieder mit demGemenge an, und fährt mit der Arbeit so lange fort, alses der Ofen ertragen kann.
Das erhaltene blaue Glas wird nach dem Erstarrenin einem eigenen Pochwerke trocken gepocht, dass eskaum die Grösse einer Linse behält, gesiebt und dannauf eigenen Mühlen nass gemahlen, bis es ganz zart ist.Die gemahlene Farbe wird aus dem Bodenfasse abgezapftund verwaschen. Sie wird nämlich in ein Waschfassdurch ein Sieb gegossen. In diesem wird sie noch mit