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Technisch-chemisches Handbuch der Erforschung, Ausscheidung und Darstellung des, in den Künsten und Gewerben gebräuchlichen, metallischen Gehalts der Mineral-Körper : unter steter Berücksichtigung sämmtlicher, bis jetzt in der Chemie gemachten Erfahrungen; zum Selbststudium, besonders für angehende Hüttenbeamte, Cameralisten etc. ...
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mclirerem Wasser angerührt, worauf alles 60 lange siillestelltj bis sich das Gröbste gesetzt liat, dann wird dastrübe Wasser in ein anderes Fass abgezapft, wo sich dasZartere setzt; aus demselben wird das Wasser ferner inein drittes Fass, und so weiter abgegossen, bis sich alles,auch das Zarteste gesetzt hat. Das Allerzarteste undBlässeste, was sich nach dem Yermalilen und Verwaschender Farbe in den letzten Fässern setzt, heisst Eschcl.Die in den ersten Fässern abgesetzte Farbe, welche darinfest zusammenbackt , wird, nachdem das Wasser abge-lassen ist, herausgehauen, in kleine Stücke geschlagen,in einem Waschfasse mit Wasser stark umgeriilirt, damitsie zergeht, dann durch ein feines Haarsieb in ein ande-res Fass gegossen, und einige Stunden ruhig gelassen;was sich nicht setzt, wird auf vorige Art wieder in einWaschfass gegossen, und nachdem es wieder einige Stun-den länger gestanden, in ein drittes Waschfass geschöpft,und so ferner fort, bis sich alles nach und nach gesetzthat. Aus dem letzten Wasser sammelt: man endlich inSümpfen das schlechtere Sumpfeschel, was beim nächstenBlauglase - Schmelzen wieder zugesetzt wird.

Die Absicht bei diesem Waschen ist, theils um alleUnreinigkeiten, besonders Glasgalle und andere salzigeTheJle, wegzuschaffen, theils und hauptsächlich, die ge-hörigen und eingeführten Sortiments zu machen. Die inden Fässern abgesetzte Farbe und Eschel werden aufeinem Reibebrette durch Walzen klar gerieben, in einemgeheitzten Zimmer getrocknet, gesiebt, gehörig gemengt,und als Kaufmannsgut in Fässer gepackt.

ln den sächsischen Blaufärben macht man, ausser

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