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Technisch-chemisches Handbuch der Erforschung, Ausscheidung und Darstellung des, in den Künsten und Gewerben gebräuchlichen, metallischen Gehalts der Mineral-Körper : unter steter Berücksichtigung sämmtlicher, bis jetzt in der Chemie gemachten Erfahrungen; zum Selbststudium, besonders für angehende Hüttenbeamte, Cameralisten etc. ...
Entstehung
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Eisenoxyd vom unlöslichen kleesauren Nickel - und Ko-baltoxyd; zerreibt letztere Salze mit verdünntem -wässri-gem Ammoniak, und löst sie in einem Ueberscliusse desletzteren durch Schütteln und gelindes Erwärmen in ei-nem verschlossenen Gefässe auf. Die fdlrirtc Auflösung !lässt) einige Tage der Luft ausgesetzt, das kleesaureNickeloxyd nebst wenig Kobaltoxyd fwelches sich tlieilsdurch Auswaschen, tlieils durch wiederholtes Aullösenin wässrigem Ammoniak und Aussetzen an die Luft, imaufgelösten Zustande abscheiden lässt) fallen, während ireines kleesaures Kobaltoxyd gelöst bleibt, welches durchAbdampfen und Glühen des klcesauren Salzes in reinesOxyd verwandelt wird. 100 Kobaltoxyd - : 84 Kobalt.Die Reduction des Kobaltoxydes erfolgt im Kohlentiegel,und leichter als die der übrigen strengflüssigen Metalle.

C. Benutzung des Kobalts zur Smalte-Fabrikation.

Wollte man das Kobalt im regulinischen Zustandedarstellen: so müsste es nach einer von den Methoden ge- !schellen, welche beim Probiren der Kobalterze ange-führt wurden. Man bereitet aber das regulinische Ko-balt aus seinen Erzen im Grossen nicht absichtlich, son-dern man verwendet die Kobalterze vielmehr zur Ge-winnung des Kobaltoxydes und des daraus zu erhaltendenGlases. Das Kobaltoxyd ist für sich höchst schwer zuschmelzen, durch das Schmelzen aber geht es in einGlas über, das so dunkelblau ist, dass man es schwarznennen möchte, mit anderem Glase verdünnt liefert es