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Technisch-chemisches Handbuch der Erforschung, Ausscheidung und Darstellung des, in den Künsten und Gewerben gebräuchlichen, metallischen Gehalts der Mineral-Körper : unter steter Berücksichtigung sämmtlicher, bis jetzt in der Chemie gemachten Erfahrungen; zum Selbststudium, besonders für angehende Hüttenbeamte, Cameralisten etc. ...
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graues Arsenikmehl genannt hat. Nach Berzelius sinddiese Substanzen als Arseniksuboxyd, nach anderen Che-mikern aber als ein Gemenge aus Arsenik und arsenigerSäure anzusehen. Sie werden bei der nächsten Sublima-tion, und zwar, nach Lampadius, mit einem Zu-satze von Rolilenpulver, als Rcductionsmittel, wiederzugesetzt.

Um das regulinische Arsenik im Kleinen darzustcllen,mengt man arsenige Säure mit gleichen Theilen, dem Ge-wichte nach, schwarzen Fluss, und erhitzt das Gemengein einer Röhre oder Retorte, oder in einem Schmelztie-gel, welchem ein anderer luftdicht aufgekiltet wurde.Indem man die Hitze bis zum Glühen des Apparates sei-gert, wird das oxydirte Arsenik reducirt, und das regu-linische Metall sublimirt. Beim Erkalten des Apparatesfindet man es in Gestalt einer glänzenden Binde, die einkrystallinisches Ansehen hat, und an der häufig regel-mässig prismatische oder oclaedrisclie Krystalle hängen.

Durch gelindes Erhitzen bei abgeliallener Luft reinigtman das Metall von etwa adhärirender arseniger Säureund Schwefel - Arsenik, welche sich leichter verflüchtigenals das reine Arsenik, und das letztere daher zuriiek-lassen.