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digung dieser trocknen Destillation findet sich das reguli-nisclie Arsenik in der Vorlage sublimirt,
2. Arsenikprobe auf dem nassen Wege.
Auf dem nassen Wege untersucht man den gediege-nen Arsenik durch Auflösung in viermal so viel Königs- jvvasser, wo dann das Arsenik niederfällt, wenn man dieAuflösung durch gelindes Kochen in die Enge treibt, dann jwieder mit Wasser diluirt, und eine Zinkstange liincin-stellt. Eben so verfährt man auch in den Fällen, wo die jzu untersuchenden Erze Schwefel - Arsenik enthalten. |
C. D arstellung des weissen Arseniks imGrossen.
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Da von dem metallischen Arsenik bisher eben keine
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Anwendung gemacht wurde: so scheidet man es bisjetztnicht unmittelbar aus den Erzen ab, sondern erhält es beianderen metallurgischen Arbeiten gewöhnlich als Neben-product, im Zustande der arsenigen Säure oder des soge-nannten weissen Arseniks, vorzüglich beim Frösten derKobalterze. Das Rösten geschieht in Reverberiröfen, de- !ren Rauchfang auf eine grosse Strecke horizontal fortge- |führt wird. Hundert Fuss ist er gemauert, und dann ister noch mit einem i5o bis 200 Fuss langen, hölzernenAnsätze, den sogenannten Giftfängen, versehen. Dieje-nigen Erze, welche sich am besten zugleich auf arsenigeSäure benutzen lassen, sind ausser dem gediegenen Arse-nik, Arsenikkies, Speiss - und Glanz - Kobalt, Kupfer-fahlerz und Weisskupfererz, auch andere arsenikalisclieKobalt-, Kupfer-, Zinn- und Silbererze. Diese Erze