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Technisch-chemisches Handbuch der Erforschung, Ausscheidung und Darstellung des, in den Künsten und Gewerben gebräuchlichen, metallischen Gehalts der Mineral-Körper : unter steter Berücksichtigung sämmtlicher, bis jetzt in der Chemie gemachten Erfahrungen; zum Selbststudium, besonders für angehende Hüttenbeamte, Cameralisten etc. ...
Entstehung
Seite
135
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Räudige!!}. In einer Varietät desselben aus der Türkeifand Klaprotli: 38 Schwefel und 62 Arsenik, b. vonmorgenrotlier Farbe, als rotlies Raucligelb, Auseiner Varietät aus dem Bannat erhielt Klaprotli: 69 Ar-senik und 3i Schwefel.

4. Mit Sauerstoff verbunden im Zustande desOxyds, a. A r s e n i k b 1 ii t h e, einen Ueberzug auf ande-ren Erzen, traubenartig oder in kleinen Krystallen bil-dend. Bestandtlieile: Arsenik, Sauerstoff und Wasser.b. Im Zustande der Arseniksäure, die an Kalkgebunden ist, kommt es vor im Pharmakolith. AlsBestandtlieile des Pliarmakolitlis vom Andreasberge fandKlaprotk: Arseniksäure 4G,5 ; Wasser 22,5 ; Kalkerdo23; Kobaltoxyd o,5 ; thonige Kieselerde 6. John fandim Pharmakolith: Arseniksäure 45,68; Wasser 23,86;Kalkerde 27,28.

B. Proben auf Arsenik.

1. Arsenikprobe auf dem trocknen Wege.

Um die Arsenikerze auf trocknem Wege auf ihrenGehalt an regulinischem Arsenik zu probiren, unterwerfeman sie, fein gepulvert, mit Kolilenpulver gemengt, einerDestillation aus einer kleinen gläsernen Retorte, der maneinen kleinen gläsernen Kolben anlutirt hat. Enthaltendie zu probirenden Erze das Arsenik im gediegenen Zu-stande: so ist der Zusatz von Kolilenpulver überflüssig.Enthalten aber die Erze, welche man prüfen will, Schwe-fel-Arsenik oder andere Schwefelverbindungen: so mussman einen Zusatz von Eisenfeile geben. Nach Beendi-