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tungsarbeiten vorliergelien, durch welche inan erst eineScheidung von Speisskobalt und Ivupfcrnickel bewirkt.Es geschieht dies vorzüglich durch die Handscheidung,wobei man dann dreierlei Erzsorten erhält, nämlich rei-nes Wismutk, reines Kobalterz, und solche Stücke, indenen man die Trennung nicht gut mein- erlangen konnte,Aus den in gröbliche Stücke zerschlagenen Wismutherzenlässt sich das Wismuth, seiner Leichtflüssigkeit wegen,bei geringer Erhitzung ausseigern. Dieses Ausseigern ge-schieht nach drei Methoden.
Die erste Methode besteht darin, dass man das Erzauf einer mit Thon ausgeselilagenen Erdfläclie, die manzuvor einige Fuss hoch mit Emsholz bedeckt hat, aus-breitet, und das Holz in Brand setzt: wo dann das reineWismuth in die Asche des Reisholzes tröpfelt, aus wel-cher es, nach Beendigung der Operation, durch Wa-schen, wieder erhalten wird. Das oben fest gebliebeneErz, welches „Wismutligraupen“ genannt wird, ist fastreines Kobalterz und wird dann zur Smälte - Bereitungbenutzt.
Da bei der eben erwähnten Ausseigerungs - Methodeimmer viel Wismuth wieder oxydirt wird: so nimmt mandie Ausseigerung auch wohl auf gewissen Seigerheerdenvor. Auf den Seigerheerden wird das Erz mit dem Brenn-materiale aufgehäuft, und dann ausgesclunolzen. Das Wis-muth, so wie es in Fluss kömmt, läuft in die Wismuth-gasse, und aus dieser in den Vorgesetzten'Kessel.
Eine dritte, und die beste, Methode, das Wismuthaus seinen Erzen zu gewinnen, besteht darin, dass mandie Ausseigerung in gegossenen, eisernen Rühren vor-