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nimmt, die unmittelbar über dem Koste, nach Art derGefiisse in den Galeeren-Oefen liegen, und denen maneine kleine Neigung gegen den Horizont giebt, um dasAusfliessen des ausgeseigerten Wismutlis in die unterge-setzten Näpfe zu erleichtern. Die Röhren sind auf beidenSeiten durch die Wand des Ofens gelegt, und mit Schie-bern oder Deckeln, jedoch nicht luftdicht, verschlossen,damit der, etwa vorhandene Schwefel und Arsenik in Däm-pfen fortgelien könne. Der Schieber oder Deckel, wel-cher die am tiefsten liegende Oelfnung der Röhre ver-schliesst, ist unten mit einem kleinen Loche versehen,um das geschmolzene Wismuth ablaufen zu lassen. DieRöhren werden durch die am entgegengesetzten Ende be-findliche Oeffnung, welche aus der Ofenmauer hervor-ragt , mit neuen Erzen beschickt, und aus dieser Oeffnungwerden zugleich die abgeseigerten Erze ausgezogen, sodass der Betrieb ununterbrochen fortgeht.
An einigen Orlen hat man die Einrichtung so getrof.fen, dass die Röhren, in denen die Ausseigerung der Wis-mutherze vorgenommen wird, senkrecht stehen, dochgeht hiebei die Ausscheidung etwas schwieriger von Statten.
Die in den Erzen mit befindlichen, strengflüssigenRohalt - und Süber - Theile bleiben bei allen diesen Metho-den zurück, und werden nachher besonders benutzt.
Mit dem auf dem angegebenen Wege erhaltenen Wis-muth ist noch eine Reinigung von beigemengtem Oxydeund von fremdartigen hie lallen vorzunehmen. Es wirddaher das Wismuth in eisernen Kesseln, oder in thöner-nen Tiegeln bei sehr schwacher Hitze eingeschmolzen, mitSchaumlöffeln abgeschäumt, und dann in Formen gegos-