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Schwefel-Antimon mit G Tlieilen Weinstein fast bis zumGlühen erhitzt, worauf man noch 2 bis 3 Theile Salpeterhinzufügt, bis durch denselben die blasse völlig flüssiggeworden ist. Die geschmolzene blasse wird, wie auchbei der vorigen Methode, in einem Giesspuckel gegossen,in welchem man, durch gelindes Abklopfen, die Abschei-dung des Regulus von den Schlacken zu begünstigen sucht.
Eine dritte Methode beruht darauf, dass der Schwe-fel dem Eisen weit näher verwandt ist, als dem Antimon,und jener zerlegt daher das Schwefel-Antimon im Flusseleicht, nimmt den Schwefel in sich, und schlägt das An-timon nieder. Man bedient sich daher des Eisens auchsehr oft, um den Regulus aus dem rohen Spiessglanze dar-zustellen. Wenn man daher 1 Theil verkleinertes Eisenweissglühend macht, hierauf in einem bedeckten Tiegel2 Theile gepulvertes Schwefel - Antimon dazu' schüttet,alles in einen dünnen Fluss vor dem Gebläse kommenlässt, und dann in einen erwärmten Giesspuckel gehörigausgiesst: so erhält: man das regulinisclie Antimon, wel-ches man durch einen Hammerschlag von der darauf be-findlichen Schlacke, welche grösstentlieils aus Eisen undSchwefel besteht, aber doch auch noch Spiessglanz ent-hält, absondert. Der erhaltene Regulus wird durch noch-maliges Schmelzen mit kohlensauren Kali von allem Schwe-fel befreiet. Sollte er noch etwas Eisen enthalten: sokann man ihn davon reinigen, wenn man ihn mit etwasrohen Spiessglanz schmelzt, den erhaltenen Regulus nach-her wieder allein fliessen lässt, und im Flusse etwas we-niges Salpeter darauf wirft.
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