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Schwefel - Antimons berechnen, da 100 Schwefel- Anti-mon = 73 Antimon sind; oderauch dadurch finden, dassman aus dem gewonnenen Schwefel - Antimon das reguli-nische Antimon selbst darstellt. Es geschieht dieses da-durch, dass man das gepulverte Schwefel-Antimon, demetwa, um das Zusammcnklebcn zu vermeiden oder dochzu vermindern, i Kohlenpulvers zugefügt ist, bei gelin-dem Feuer , unter beständigem Umriiliren röstet, wo dermeiste Schwefel als schwefliclie Säure entweicht, undein Gemenge von Antimonoxydul und unzersetztem Schwe-fel-Antimon zurückbleibt, welches mit i Weinstein ge-schmolzen wird. Bei dieser Schmelzung wird der Wein-stein zersetzt , das aus ihm frei werdende lvali entziehtdem noch unzerselzten Schwefel-Antimon den Schwefelund bildet damit den Schwefelkali, der kolilige Rückstandder durch die Hitze zersetzten Weinsteinsäure reducirtdas Anlimonoxyd zu regidiniscliem Antimon, welchesman nach dem Erkalten zu unterst findet und von deroberen Schlacke trennt, welche aber auch noch auf Anti-mongehalt zu prüfen ist.
2. Antimonprobe auf dem nassen Wege.
Um die Spiessglanzerze auf nassem Wege zu probi-ren, koche man sie mit starker Salzsäure oder Salpeter-Salzsäure, und fälle aus der salzsauren oder salpelersalz-sauren Auflösung das Antimon im regulinisclien Zustandedurch das Hineinst eilen einer Zinkslange. Hat man Schwe-fel-Antimon-haltige Erze zu probiren: so wende manstatt der einfachen Salzsäure immer das Königswasseran, und verfahre übrigens eben so.