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Technisch-chemisches Handbuch der Erforschung, Ausscheidung und Darstellung des, in den Künsten und Gewerben gebräuchlichen, metallischen Gehalts der Mineral-Körper : unter steter Berücksichtigung sämmtlicher, bis jetzt in der Chemie gemachten Erfahrungen; zum Selbststudium, besonders für angehende Hüttenbeamte, Cameralisten etc. ...
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4 . Als Rothspicssglanzcrz. In diesem ist dasOxyd des Antimons miL Schwefel verbunden. Es giebl:hievon zwei Arten: a. gemeines llo thspiessglanz-erz. Bestandlheile nach lvlaprotli: 67,5 Antimon; 10,8Sauerstoff; 29,7 Schwefel, b. Zundererz. Bestand-tlieile nach Linie: 33 Anlhnonoxyd; 4 o Eisenoxyd; 16Blei; 4 Schwefel.

5 . Als Weissspiessglanzerz. Dieses zerfälltin zwei Arten: a. in blättriges. Bestandlheile nachVauquelin: 8G Anlimonoxyd; 3 Antimon- und Eisen-oxyd; 8 Kieselerde, b. in strahliges Weissspicss-glanzerz.

6. Als Spiessglanzockcr.

B. Proben auf Antimon.

1. Antimonprobe auf dem trocknen Wege.

Auf Irockncm Wege pflegt man diejenigen Spiessglanz-erze zu probiren, welche das Antimon im Zustande vonSchwefel-Antimon enthalten. Um aus solchen Erzen dasSchwefel-Antimon zu erhallen, unterwirft man sie derSfcigerung. Das Erz wird von den erdigen Bestandtliei-len, die damit verbunden sind, durch eine sogenannteunterwärts gehende Destillation getrennt. Klan schmilztsie in einem irdenen Topfe oder Schmelztiegel, dessenoberer Theil bedeckt, der Boden hingegen durchlöchertwird. Der durchlöcherte Boden ist in der Mündung einesunter ihm stehenden zweiten Topfes, der bestimmt ist,die geschmolzene Masse aufzunehmen, eingefugt. Willman den Gehalt an regulinisclien Antimon wissen: so kannman diesen entweder aus der erhaltenen Quantität des