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Technisch-chemisches Handbuch der Erforschung, Ausscheidung und Darstellung des, in den Künsten und Gewerben gebräuchlichen, metallischen Gehalts der Mineral-Körper : unter steter Berücksichtigung sämmtlicher, bis jetzt in der Chemie gemachten Erfahrungen; zum Selbststudium, besonders für angehende Hüttenbeamte, Cameralisten etc. ...
Entstehung
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schlämmt, und der schwerere Zinnstein zurückbleibt,aus welchem sodann das sogenannte Seifenzinn gewon-nen wird.

Um das Zinn darzusteilen, müssen mit den Zinner-zen, welche aus Bergwerken kommen, verschiedene Vor-arbeiten vorgenommen werden. Sie werden zuerst inRösihaufen unter freiem Himmel geröstet , dann gepochtund geschlämmt; die verschiedenen Pochmehle werdendann getrennt durch Auswaschen auf Plan - Stosslieer-den etc. oder in Schlammgräben. Auf das Pochen undWaschen folgt nun zuweilen das Magnetiren mit gros-sen Magnetstäben, um das Magneteisen zu entziehen.Nun folgt das Rösten der Zinnerze, um das Arsenik - undSchwefelkies zu zerstören, und deren Bestandtlieile zuVerjagen. Zur Röstung in dieser Absicht dienen Rever-beriröfen mit starkem, aber nicht anhaltendem Feuer, wäh-rend welcher Zeit man fleissig umzurühren hat, umSchmelzungen zu verhüten. Der Schwefel .und der Ar-senik verdampfen hiebei, und werden zuweilen in Gift-fängen aufgefangen. Da aber das Eisenoxyd und dasschwefelsaure Eisenoxyd Zurückbleiben: so folgt jetztwieder ein Waschen der Erze, um das nun specifirt leich-ter gewordene Eisen zu entfernen. Diese beiden letzterenOperationen werden häufig mehrere Male wiederholt, umden Schwefel und Arsenik zu verjagen, und das Eisenabscheiden zu können.

Das so vorbereitete Erz wird nun feucht , mit feucht-gemachten Kohlen bei einer heftigen Rothgliihhitze oderanfangenden Weissglühhitze in einer Art Schachtöfen*oder auch in Flammöfen vorgenommen. Das Ausbringen