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Technisch-chemisches Handbuch der Erforschung, Ausscheidung und Darstellung des, in den Künsten und Gewerben gebräuchlichen, metallischen Gehalts der Mineral-Körper : unter steter Berücksichtigung sämmtlicher, bis jetzt in der Chemie gemachten Erfahrungen; zum Selbststudium, besonders für angehende Hüttenbeamte, Cameralisten etc. ...
Entstehung
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in Flammofen, welches das vorzüglichere zu sein scheint,wird in England, das in Schachtöfen aber in Deutsch-land befolgt. In den ersteren wird weniger Zinn wiederoxydirt. Beim Ausbringen in Schachtöfen schmelzt mantlieils über die Spur (wo sich am meisten Zinn wiederoxydiren soll), oder man schmelzt über das Auge. Dasletztere verdient von diesen beiden den Vorzug. Ehedemhat man das Ausschmelzen in 6 bis 7 Fuss hohen (soge-nannten Krumm -) Oefen vorgenommen; in neuererZeit aber sind die 8 bis 18 Fuss hohen (Hohen- oderHalbhohen-) Oefen mehr in Gebrauch gekommen. Ueberder Schacht Öffnung befindet sich noch ein Kasten mit vie-len Behältnissen, durch welche alle der entweichendeDampf streichen muss, ehe er ins Freie austreten kann.Die Zinnerze werden immer im feuchten Zustande ange-wandt, weil sie pulvrig sind, sich an die Kohlen anhän-gen können, und dann durch den Wand der Blasebälgenicht fortgeführt werden. Sie werden entweder für sich,oder mit Hülfe eines Flussmittels, wozu man Kalk oderZinnschlacke anwendet, geschmolzen. Die Menge desFlussmittels muss möglichst gering sein, damit nicht vielSchlacken entstehen und daher nicht viel Zinnoxyd imaufgelösten Zustande erhalten werden kann. Es bildenbei diesem Schmelzen unten zweierlei geschmolzene Pro-ducte, nämlich regulinisches Zinn und Zinnschlacke,welche meistentheils aus Kalk und Kieselerde besteht,aber auch noch mehr oder weniger Zinnoxyd aufgelöstenthält. Die Schlacken werden wiederholt, gemeiniglich3 mal abgehoben, und das Zinn so lange wieder mit gröb-lichem Kohlenpulver bedeckt, bis das Gefäss mit rcgu-