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Technisch-chemisches Handbuch der Erforschung, Ausscheidung und Darstellung des, in den Künsten und Gewerben gebräuchlichen, metallischen Gehalts der Mineral-Körper : unter steter Berücksichtigung sämmtlicher, bis jetzt in der Chemie gemachten Erfahrungen; zum Selbststudium, besonders für angehende Hüttenbeamte, Cameralisten etc. ...
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gestellt wird, bestellt aus zwei über einander erbauetenHülilen. Die untere Hoble ist der Feuerlieerd, und ent-hält die Kohlen, welche auf einem Roste liegen, durchdessen Stäbe die, das Feuer unterhaltende, Luft hin-durch , und seitwärts nach einer über der Thüre, wo-durch die Kohlen eingetragen werden, befindlichen Zug-röhre zugeht. Der obere Tlieil dieses Feuerheerdes oderKohlensackes ist gewölbt und mit verschiedenen Löcherndurchbohrt, und macht den Boden der oberen Höhlungaus, in welche durch eine Seilenthiire das Zinnobererzeingetragen wird. In der dieser Höhlung entgegenstehen-den Mauer sind zu Almaden in gleicher Höhe 8 Oelf-nungen, und in jeder derselben eine. 6 Fuss lange Reihe,mit einander verbundener und zusammen verklebter ir-dener Aludel. Zu Idria erfolgt die Verdichtung desQuecksilbers in grossen Verdichtungskammern, von denendie erste, vermittelst eines gemauerten Canals, mit demhöchsten Puncte der obersten Höhle in Verbindung stellt.Solcher Verdichtungskammern sind drei, vier und meh-rere neben einander angebracht, und in der letzteren be-findet sich eine Oeffnung, aus welcher die Schwefeldämpfein die freie Luft ausströmen. Der Boden dieser Kam-mernist aus zwei geneigten Flächen zusammengesetzt, wel-che eine Rinne bilden, in welcher sich das niedergeschla-gene Quecksilber sammelt, und aus welcher es von Zeitzu Zeit, vermittelst eines aus den Mauern der Verdich-tungskammern hervorragenden, Hahnes abgelassen wird.Im Uebrigen ist die Einrichtung des Ofens zu Idria ganzwie zu Almaden. Wenn die obere Höhle mit Erz undSchwärze hinlänglich gefüllt ist: so wird Feuer gemacht