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Technisch-chemisches Handbuch der Erforschung, Ausscheidung und Darstellung des, in den Künsten und Gewerben gebräuchlichen, metallischen Gehalts der Mineral-Körper : unter steter Berücksichtigung sämmtlicher, bis jetzt in der Chemie gemachten Erfahrungen; zum Selbststudium, besonders für angehende Hüttenbeamte, Cameralisten etc. ...
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5 . das unter dem Namen Weissbleier z von JohanGeorgenstadt, Lochst selten vorkommende Erz, ist vonJohn für eine Verbindung des Quecksilberoxydulsmit Salpetersäure erkannt worden.

B. P roben auf Quecksilber.

1. Quecksilberprobe auf dem trocknen Wege.

Man kann die Quecksilbererze sowohl auf dem trock-nen als auf dem nassen Wege probiren. Auf dem trock-nen Wege geschieht es wegen der Flüchtigkeit des Queck-silbers durch Destillation. Es wäre möglich, dasselbe un-terwärts zu destilliren, weil hiebei aber leicht etwas vondem Quecksilber verloren geht: so wählt man lieber hiezudie Destillation aus der Retorte. Man füllt nämlich einebeschlagene gläserne Retorte mit dem verkleinerten Queck-silbererze, z. B. mit io oder 20 Probircerttnern, an, wel-ches man, wenn es nicht vielleicht mit einer kalkerdigenBergart verbunden ist, oder besonders wenn es Schwefel'enthält, mit einer gleichen Menge unverrosteter Eisenfeilevermengt. Statt des Eisens könnte man auch ein fixesAlkali oder Kalkerde anwenden j doch wird der Zusatzdes Eisens am besten sein. Es dient dieser Zusatz überalldazu, dass er den Schwefel" des Sckwefelquecksilbersbinde und das Quecksilber befreie. Das Eingetragenedarf den Bauch der Fiel orte nur zur Hälfte oder zu zweiDrittheile anfüllen. Man steUt diese Retorte in eine Sand-kapelle, so dass sie fast den Boden berührt, ganz mitSand bedeckt ist, und hinsichtlich ihres Halses sehr ab-hängig liegt. Den Hals der Retorte steckt man entwederin ein mit kaltem Wasser bis zur Hälfte angefülltes Ge-