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Technisch-chemisches Handbuch der Erforschung, Ausscheidung und Darstellung des, in den Künsten und Gewerben gebräuchlichen, metallischen Gehalts der Mineral-Körper : unter steter Berücksichtigung sämmtlicher, bis jetzt in der Chemie gemachten Erfahrungen; zum Selbststudium, besonders für angehende Hüttenbeamte, Cameralisten etc. ...
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sammenhanges der Tlieile zwei Arten: a. halb flüssi-ges und h. festes natürliches Amalgam. Letztereskommt sowohl derb und eingesprengt als krystallisirt vor.Hey er fand in dem krystallisirten von Moscliellandsberg:74,55 Quecksilber; 25,45 Süber; in dem derben vonStahlberg: 66 Quecksilber und 34 Silber; Klaprothfand in dem von Moschellandsberg: 64 Quecksüber und36 Silber.

3. Durch Schwefel vererzt wirdesangetroffen:

a. im Zinnober. Kleine Abweichungen des Glan- jzes, der Farbe etc. begründen die Unterscheidung desZinnobers in zwei Arten: a. dunkelrotlien und ß.hoclirothen. Klaproth giebt das Verkältniss derBe-standtheile eines dunkelrotlien Zinnobers von Idria folgen- !dermaassen an: 84,25 Quecksilber; i 4,75 Schwefel, lneiner Varietät aus Neumarktei in Ivrain fand derselbe j85,75 Quecksüber und i 4,25 Schwefel.

b. im Quecksilbererze. Verschiedenheit desBruches und Glanzes machen es nöthig, diese Gattung inzwei Arten zu unterscheiden, nämlich cc. in dichtesund ß. in schiefriges Quecksübererz. Im dichtenfand Klaproth: 13,15 Schwefel; 2,3Kohle; 8i,8Queck-süber; o,65 Kieselerde; o,55 Alaunerde; 0,2 Eisenoxyd;0,02 Kupfer; 0,73 Wasser. Döbereiner giebt die Be-standllieüe dieses Erzes folgendermaassen an: Quecksüber83,721; Schwefelalkohol 16,27g.

4. Mit Salzsäure verbunden kommt das Queck-silber, wiewohl nur selten, im Quecksilberhornerzvor. Als Bestandtheüe soü es ausser Quecksüberoxydund Salzsäure auch etwas Schwefelsäure enthalten. Auch