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Technisch-chemisches Handbuch der Erforschung, Ausscheidung und Darstellung des, in den Künsten und Gewerben gebräuchlichen, metallischen Gehalts der Mineral-Körper : unter steter Berücksichtigung sämmtlicher, bis jetzt in der Chemie gemachten Erfahrungen; zum Selbststudium, besonders für angehende Hüttenbeamte, Cameralisten etc. ...
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Methode mittelst Herstellung des Silbers aus Chlorsilberam besten und vortlieilhaftesten bewähren.

Es ist aber ausserdem auch noch zur Scheidung desSilbers von anderen Metallen vorgeschlagen, das zu rei-nigende Silber in Salpetersäure aufzulösen, und durchKupfer zu fällen. Das Silber wird nämlich aus seiner Auf-lösung in Salpetersäure, Schwefelsäure etc. durch rcgulini-sches Kupfer reguliniscli und als ein feiner Silberstaubpräcipitirt. Hängt man in die gesättigte Silber - Solutionein polirtes Kupferblech, so wird es bald mit einer kry-stallinischen Silberkruste überzogen, die sich durch Was-ser abspiilen und nachher zusammenschmelzen lässt. Essind nur 3 i Theile regulinisches Kupfer nötliig, um 100Tlieile Silber zu fällen, das in Salpetersäure aufgelöst ist.Man kann hierdurch auch leicht finden, wie viel Silberoder Kupfer in einer Vermischung beider Metalle enthal-ten ist, und sich dieses Verfahrens bedienen, um hernachdie erforderliche Menge Blei beim Abtreiben darnach zubestimmen. Man löse nämlich das legirle Silber in rei-ner Salpetersäure auf, verdünne die Auflösung mit rei-nem Wasser, filtrire sie, und hänge ein Kupferblech solange hinein, bis sich kein Silberstaub mehr niederschlägt,den man dann sorgfältig sammelt, aussiisst, und um dasetwa adhärirende Kupfer wegzubringen, mit Ammoniakdigerirt, bis dies nicht mehr blau gefärbt wird.

So bedient man sich auch des Kupfers, um das beider Scheidung durch die Quart in der Salpetersäure oderSchwefelsäure aufgelöste Silber wieder zu gewinnen: in-dem man die Silber-Solutionen entweder mit Kupferble-