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.fliessende Blei, sondern darüber weggeht, und auch wohldurch eigene Vorrichtungen bald mehr einwärts, baldmehr auswärts, bald höher, bald niedriger blasen zu las-sen im Stande sind. Dem Gebläse gegenüber ist in deranderen Zwischenwand des Treibofens eine Oeffnung,durch welche die entstehende Glätte abfliesst, die Glält-gasse. Der lleerd des Ofens oder der Treiblieerd stelltgewissermassen eine grosse Capelle vor, und wird auf diegewöhnliche Art aus wohl ausgelaugter und mit Wasserangcfcuchlctcr Asche von Büchenholze, in der Höhe vonsechs bis sieben Zoll, oder auch wohl noch höher, festund so geschlagen, dass er eine kugelförmige Höhlung'vorstellt, in deren Mitte man noch die Spur eingräbt.Die in manchen Hütten üblichen Zusätze von Sand, Kalk,Thon, Schwcrspalh, Gyps, zu den Treibheerden, sindnicht nur unnütz, sondern auch wegen der leichteren Ver-glasung nachtheilig.
Auf diesen Treiblieerd legt man nun, nachdem erwohl getrocknet worden ist, durch das grosse Scharlochdas YV erkblei, auf einmal so viel als zu einem Treibenhinreichend ist, dcrgestallt, dass beim Einschmelzen des-selben nichts über den lleerd fallen kann. Man machtalsdann in den Windofen mit Reisholz Feuer, setzt dasEinsatzloch, jedoch nicht ganz, zu, betreibt aber dieSchmelzung nicht zu stark, damit der Treiblieerd Zeitzum völligen Austrocknen bekomme, und die ausser demBlei etwa im Werke befindlichen anderen unedlen Me-talle, besonders Eisen, Zink, Kupfer, nicht durch ihrFliessen mit in die Glätte eingehen und diese verunreinigenund als Handelswaare verderben. Da diese Substanzen