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Technisch-chemisches Handbuch der Erforschung, Ausscheidung und Darstellung des, in den Künsten und Gewerben gebräuchlichen, metallischen Gehalts der Mineral-Körper : unter steter Berücksichtigung sämmtlicher, bis jetzt in der Chemie gemachten Erfahrungen; zum Selbststudium, besonders für angehende Hüttenbeamte, Cameralisten etc. ...
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das Abtreiben zu kalt gebt: so bleibt die Glätte nichtflüssig genug, um in die Capelle eingesogen werden zukönnen, sie bleibt vielmehr um das Korn herum sitzenund die Probe erstickt. Durch eine stärkere Hitzebringt man sie zwar wieder zum Treiben: man musssich aber mehr hüten, in den letzten Fehler zu fallen, alsin den ersten. Ucberhaupt versteht es sich von'selbst,dass gegen das Ende der Arbeit , wenn sich die Mengedes Biers vermindert, die Hitze stufenweisse grösser wer-den muss, als im Anfänge. Aber nur durch die öftereHebung kann man denjenigen Grad der Hitze, währendder ganzen Arbeit hindurch, treffen lernen, der für einenjeden Zeitpunct der beste ist.

Im Grossen geschieht das Abtreiben in dem Treibofenauf dem ebenfalls aus ausgclaugter und gesiebter Aschegeschlagenen Treibheerde. Jener ist eine Art von Rever-berirofen, inwendig rundlich gebauet, mit einem festste-henden, oder auch beweglichen eisernen Gewölbe, undzur Seite mit einem Feuer- oder Wiudofen versehen, inwelchem mit Wasen- oder Scheitholz gefeuert wird, undaus welchem durch eine Oeffnung die Flamme in denTreibofen schlägt. Dieser Oeffnung gegenüber ist im letz-teren das grosse Einsatz- oder Schürlocli befindlich, dasmit einer eisernen Thür, die vermittelst eines eigenenKranichs beweglich ist, verschlossen werden kann. Vorder einen Zwischenwand des Ofens ist das Gebläse ange-bracht, welches aus zwei Blasebälgen besteht, deren Rüs-sel in zwei verschiedenen Löchern (Kanneidöchern) derMauer, in den Kannen oder Formen liegen, die so ge-richtet sind, dass der Wind nicht auf das auf dem Heerde