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Technisch-chemisches Handbuch der Erforschung, Ausscheidung und Darstellung des, in den Künsten und Gewerben gebräuchlichen, metallischen Gehalts der Mineral-Körper : unter steter Berücksichtigung sämmtlicher, bis jetzt in der Chemie gemachten Erfahrungen; zum Selbststudium, besonders für angehende Hüttenbeamte, Cameralisten etc. ...
Entstehung
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und macht das Korn, wenn man überzeugt ist, dass esdurch und durch fest geworden, mit der Kornzangelos, während es noch heiss ist. Je grösser das Korn ist,desto langsamer muss man es erkalten lassen, weil dasfast zum Schmelzen lieisse Silber bei Beriiluung der Luftleicht spritzt. Dass die Arbeit gut vollendet sei, erkenntman nun daraus, dass das zurückbleibende Korn vonedlen Metallen auf seiner unteren Fläche kleine Grübchenzeigt, mit zarten Schuppen von reiner Bleiglätte umge-ben in der Capelle steht und leicht davon losgeht. Manreinigt es hierauf mit dem Kratzbiirstclien von den ihmvielleicht anklebenden Tkeilclien der Capelle und Glätteund wägt es genau. So wird, wenn anders die Arbeitgut und gehörig verrichtet war, sein Gewicht von demvorigen Gewichte desselben vor dem Abtreiben abgezogen,die Löthigkeit des untersuchten edlen Metalls, oder dasKorn der rauhen Mark angeben.

Die Hauptsache bei dieser ganzen Arbeit ist die ge-hörige Regierung des Feuers und der erforderliche Gradder Hitze. Eine zu starke Hitze verschlackt das Blei zugeschwinde und verursacht, dass die Glätte sich schnellervermehrt, als die Capelle sie einnehmen kann. Manerkennt, dass die Proben zu heiss gehen, wenn die Ca-pellen so stark glühen, dass man in denselben, die vonder eindringenden Bleiglätte hervorgebrachte Färbung nichtunterscheiden kann; wenn der aufsteigende Bleirauch andas Gewölbe der Muffel anschlägt, oder wohl gar nichtmehr unterschieden werden kann: in welchem Falle mandie Hitze vermindert. Je kühler das Abtreiben geschieht,desto besser und sicherer wird die Probe; allein wenn