her unter Bildung von Cliloreisen und Ausscheidung vonregulinisclien Silber, zersetzt, wobei die Temperatur, dadas Cldor mit dem Eisen eine weit innigere Verbindungeingebt, bis auf 35° R. steigt. Man bringt nun halb soviel, als man Erz bearbeitet, metallisches Quecksilber indie Fässer, und setzt die rasche Bewegung immer fort.Nach einiger Zeit wird nun noch Wasser zugesetzt, da-mit der Brei dünnflüssiger wird, und deshalb das Quecksil-ber sich leichter absondern kann. Der ganze Anquickungs-process dauert olmgefäkr 24 Stunden. Nach Ablauf die-ser Zeit wird das Ganze durch Spunte in Press-Säckeabgelassen, und durchgepresst. Dasjenige Quecksilber,welches wenig Silber aufgenommen hat, geht durch, unddasjenige, welches viel aufgelöst enthält, bleibt als einfestes körniges Amalgam im Press-Sacke. Durch eineArt Schlemmen in grossen Bütten sucht man das in derMasse noch zerstreute Quecksilber wieder zu erhalten.
Das auf diese W eise behandelte Erz enthält nun imCentner ohngefähr nur noch ein Quentchen Silber. Daserhaltene Amalgam wird dann in Schüsseln einer nieder-steigenden Destillation unterworfen, wodurch das Queck-silber ausgetrieben wird, und das Silber mit noch etwasQuecksilber, und nach Lampadius auch noch mit eini-gem Kupfer, Cobalt , Nickel und Blei zurückbleibt.
2 . Verblciungs - Methode.
Um das Silber mittelst der Verbleiung zu gewinnen,wird es mit Blei vereinigt, und dieses wird dann, nebstanderen Beimischungen, entfernt. Man nennt diese Ver-fahrungsart im Allgemeinen die Verbleiung oder die