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Technisch-chemisches Handbuch der Erforschung, Ausscheidung und Darstellung des, in den Künsten und Gewerben gebräuchlichen, metallischen Gehalts der Mineral-Körper : unter steter Berücksichtigung sämmtlicher, bis jetzt in der Chemie gemachten Erfahrungen; zum Selbststudium, besonders für angehende Hüttenbeamte, Cameralisten etc. ...
Entstehung
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welche Mengung in einer Tute mit Kochsalz bedeckt ge-schmolzen wird.

Das erhaltene Werkblei giebt durch Cupellation dasSilberkorn, dessen Gehalt aber durch eine Probe der Men-nige zu berichtigen ist.

Auf die zuletzt angeführte Weise kann auch Eisenauf Silber probirt werden. Kupfer, sowolil Schwarz -als Garkupfer, als .auch legirtes Silber werden ebenfallsdurch Verschlackung mit Blei und Abtreiben probirt,wonach der Menge des Kupfers gegen das Silber von 4bis 18 Bleischweren zu nehmen sind.

Ist das nach der Cupellation hinterbleibende SilberGoldhaltig: so ist es einer von den Scheidungsarten zuunterwerfen, welche beim Golde angeführt worden sind.

2. Silberprobe auf dem nassem Wege.

Auf nassem Wege lässt sich das Silber durch Salpe-tersäure auflösen, wo der etwaige Goldgehalt desselbenzurückbleibt, welcher in Salpeter - Salzsäure aufgelöstdurch Eisenvitriol regulinisch gefällt werden kann. Ausder salpetersauren Silbersolution wird das Silber durcheine Kochsalzauflösung im Zustande von Chlorsilber ge-fällt. Aus dem Chlorsilber wird entweder mittelst Schmel-zen mit Kali das Silber regulinisch hergestellt; oder mankann den regulinischen Silbergehalt auch gleich nach demNiederschlage des Chlorsilbers, nachdem es gehörig aus-gesiisst und getrocknet ist, bestimmen. Es sind 100 Chlor-silber = 75,314 reinen Silbers. Eliebei ist aber wohlzu merken, dass wenn die salpetersaure Silbersolutionzugleich viel Blei enthielt, bei der Präcipitation durch