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sind die Bestandteile desselben: 72,5 Silber; 12,0 Koh-lensäure; 1 5 kohlensaures Antimon (?).
7. Mit Salzsäure verbunden findet man dasSilber im Hornerze. Die Bestandtlieile des derben säch-sischen Hornerzes sind nach Klaproth: Salzsäure i 4,75;Silber 67,75; Sauerstoff 6,75 ; Eisenoxyd 6,0; Alaunerde1,75; Schwefelsäure o,2Ö. In einer Varietät aus Perufand derselbe: Salzsäure i 6 , 4 ; Silber 76; Sauerstoff 7,6.
B. Proben auf Silber.
1. Silberprobe auf dem trocknen Wege.
Da der Silbergehalt der Erze durch die Verschlackungund das Abtreiben mit Blei untersucht werden muss: soist nötliig, zuvor den Silbergehalt desjenigen Blei’s zukennen, dessen man sich dabei bedient. Man verschafftsich daher eine Menge Blei von einerlei Sorte, verschlacktdavon eine bestimmte Quantität auf einem Scherben, treibtdas Korn auf der Kapelle ab, und zieht es auf die Waage.Diesen Gehalt muss man nach Verliältniss der zur Probegenommenen Bleischweren von dem erhaltenen Silber-korne ab ziehen.
Leichtflüssige Silbererze werden nun, wenn es nö-tliig ist, zuvor geröstet, alsdann in einem Scherben mitacht Bleischweren verschlackt und das Korn wie gewöhn-lich abgetrieben. Strengfliissige Erze aber, in welchendas Metall in vieler Bergart eingesprengt liegt, könnenentweder mit gleichviel Glätte auf dem Scherben ver-schlackt, und hierauf mit 16 Bleischweren abgetriebenWerden; oder man nimmt, auf Einen Centner geröstetenErzes, 4 Centner Mennige und 6 Centner schwarzen Fluss,