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Technisch-chemisches Handbuch der Erforschung, Ausscheidung und Darstellung des, in den Künsten und Gewerben gebräuchlichen, metallischen Gehalts der Mineral-Körper : unter steter Berücksichtigung sämmtlicher, bis jetzt in der Chemie gemachten Erfahrungen; zum Selbststudium, besonders für angehende Hüttenbeamte, Cameralisten etc. ...
Entstehung
Seite
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Kochsalz zugleich auch Chlorblei mit fallen und den Nie-derschlag des Cldorsilbers verunreinigen kann. Man hatsich deshalb wohl zu überzeugen, ob der erhaltene Nie-derschlag reines Chlorsilber ist. Durch Auswaschen oderDigeriren mit sehr diluirter Salpetersäure könnte demChlorsilber der etwaige Gehalt an Chlorblei leicht entzo-gen werden. Es könnte ferner aber auch das zu prüfendeErz zufällig Hornsilber oder Salzsäure enthalten) und j

hiedurch würde man einen Verlust an Silber erleiden. ]

In solchen Fällen, wo Chlorsilber oder Salzsäure im Erzezugegen sind, hat man dasselbe nach der Behandlung mitSalpetersäure, einer Digestion mit Ammoniak zu unter- |werfen und dadurch das Chlorsilber aufzulösen. Aus am-moniakalischer Solution wird vermittelst Salpetersäure dasChlorsilber- wieder gefällt, und ist dann, nachdem es ge- >hörig gewaschen und getrocknet worden, mit in Rech-nung zu bringen.

Bei den Rotligiltigerzen muss man das Kochen mitSalpetersäure noch einmal wiederholen, das dami rück-ständige weisse Pulver aussüssen, das Aussiissewasscr mitder salpetersauren Silbersolution vermischen und aus die-ser dann ebenfalls durch Kochsalz das Silber als Chlorsil-ber fällen. Jenes weisse Pulver kocht man nun nochmit Salpetersalzsäure; der dann noch bleibende Rückstandbesteht aus Schwefel und Chlorsilber. Das letztere wirddann durch Kochen mit Salzsäure ausgezogen, und ausder salzsauren Auflösung durch Kali gefällt.

Wcissgiltigerz kocht man mit dem i2faclien reinesGewichts diluirter Salpetersäure, und fällt aus der erlial-