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Technisch-chemisches Handbuch der Erforschung, Ausscheidung und Darstellung des, in den Künsten und Gewerben gebräuchlichen, metallischen Gehalts der Mineral-Körper : unter steter Berücksichtigung sämmtlicher, bis jetzt in der Chemie gemachten Erfahrungen; zum Selbststudium, besonders für angehende Hüttenbeamte, Cameralisten etc. ...
Entstehung
Seite
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hallen jedoch nur g5 bis 97 p. C. Silber, das übrige istgewöhnlich Arsenik. Das giildische gediegene Silber ent-hält einer Analyse von Klaprotli zufolge 64,o Gold und36,0 Silber in 100 Tlieilen.

2. Mit Schwefel vererzt. Mit Schwefel ver-erzt findet man das Silber: a. im Glaserz; dieses-be-steht nach Klaprotli aus 85 Silber und i5 Schwefel; b.im Sprödglaserz, Bestandllieile nach Demselben in100 Tlieilen: 66,5 Silber; 16,0 Antimon; 5,o Eisen; 12,0Schwefel; 0,5 Kupfer und Arsenik; c. in der Silber-schwärze; < 1 . im Silberkupferglaserz, Bestand-tlieile nach Stromeyer: Silber 52,272; Kupfer 30,478;Eisen 0,333; Schwefel 15,782 ( oder Schwefelsilber60,646; Scliwefelkupfer 38,654; Schwefeleisen 0,700).

3. Mit Antimon verbunden. Mit Antimon ver-bunden findet sich das Silber im Spiessglanzsilber.In zwei von diesen Varietäten fand Klaprotli 16 bis 24Antimon; 84 bis 76 Silber; Vauquelin 23 bis 22 Anti-.mon und 77 bis 78 Silber.

4. Mit Arsenik vererzt findet, sich das SilberimArseniksilber. Bestandtkeile der Andreasberger Va-rietät nach Klap rot h: 35 Arsenik; 4 Antimon; 12,75Silber und 44,25 Eisen.

5. Mit Antimon und Schwefel verbundenkommt das Silber vor:

a. im Rotligiltiger z. Von diesem unterscheidetman nach Abweichung der Farbe, der Durchsichtigkeitund des Glanzes zwei Arten:

«. Dunkles Rotligiltigerz. Klaproth fandals Bestandtheile der Varietät von Katharina Neufang