sich die Reinigung nicht so gut bewirken, weil in diesemFalle der Schwefel zu früh verbrennt ; wenn aber dasGold mit anderpn Metallen sehr stark versetzt ist: so setztman doch noch etwas Schwefel zu, um nicht nöthig zuhaben, zu viel Antimon mit dem Golde zusammenzubrin-gen, weil dessen Abscheidung nachher mehr Beschwerdemachen würde. Das Gold, welches man durch blossesSchwefel-Antimon reinigen will, darf nicht unter i8Ka-ralh hallen, d. li. es darf mit nicht mehr als höchstensdem sechsten Thcile Silber oder anderen Metallen verbun-den sein. Unreinerem Golde muss man noch Schwefelzusetzen.
Um nun die Reinigung durch Spiessglanz zu verrich-ten, nimmt man einen geräumigen Ipser-Tiegel, der sogross ist, dass er lomal mehr Gold fassen könnte, als zurArbeit kömmt, wenn er auf zwei Drittheile angefüllt wer-den sollte, weil die schmelzenden Materien währenddem Flusse sich auf blähen, bringt ihn mit dem zu reini-genden Golde in eine Esse vor das Gebläse, damit dasGold in Fluss kommt, und trägt alsdann zwei Theile ge-stossenes langslrahliges Schwefel-Antimon (das entwederganz .rein ist, oder so wenig von anderen Metallen ent-hält, dass dieses Gehalt als völlig verschwindend betrach-tet werden kann) nach und nach «hinzu, und zwar so,dass das vorher Eingetragene völlig im Flusse ist, eheman frisches hinzuthut. Nach jedesmaligem Einträgenbedeckt man den Schmelztiegel sogleich und lässt die Ma-terien einige Minuten lang gut und klar fliessen. Ist dasGold unter i8karäthig: so ist ein Zusatz von Schwefelzum Schwefel-Antimon vortheilhafler, als mehr von letz-