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terem anzuwenden, und man nimmt alsdann auf jedesKarath, welches das Gold weniger in der Mark hat, einhalbes Lolh Schwefel zum Schwefel-Antimon. Man giesstendlich das gut geschmolzene Gemenge in einen erwärm-ten und mit Wachs oder Fett ausgestrieclienen Giesspuckelaus, und schlägt mit einem Hammer gelinde an letztereman, damit das regulinische Metall desto besser von derSchlacke sich scheide. Wenn alles erkaltet ist: so stürztman es aus, und trennt durch einen Hammer schlag dieSchlacke, welche auch hier dasPlaclnna oder das Placlimalgenannt wird, von dem.regulinisclien Metalle. Da aberdie Schlacken leicht noch etwas von dem letzteren enthal-ten: so schmelzt man sie in eben dem Tiegel von neuem,giesst alles, wie zuvor, aus, scheidet den Regulus ab,und wiederholt dies Verfahren, bis man keinen Regulusmehr erhält.
Weil Eine Schmelzung des Goldes .mit Schwefel-An-timon gemeiniglich nicht zureichend ist, tun alle fremde,ihm beigemischte Metalle zu scheiden: so schmelzt mandie erhaltenen Könige auf die nämliche Weise und mitder nämlichen Menge Schwefel - Antimon zum zweiten
Male; auch wohl zum dritten Male. Den erhaltenen Re-
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gulus reinigt man durch Bürsten und Kratzen sorgfältigvon den etwa hin ujid wieder anhängenden Schlacken.Bei Silberhaltig gewesenem Golde hebt man die Schla-cken auf.
Wenn das erwähnte Giessen gutgeratlien ist, so mussdas Gold mit nichts Anderem als Antimon verbunden sein.Um dieses wieder abzuscheiden, bringt man den Regulusin einen starken Tiegel, der nur zur Hälfte damit ange-