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der näher mit der Schwefelleber verwandt sind; oderdurch Verpuffen mit Salpeter; oder (aber am beschwer-lichsten) durch blosses Piüsten.
7. Scheidung mittelst des Giessen’s durchSpiessglanz.
Wenn man Schwefel-Antimon mit Gold zusammen-schmelzt : so verbindet sich der grösste Theil des Antimon’smit dem Golde, und der Schwefel sammelt sich mit we-niger Antimon verbunden oben auf. Wenn nun demGolde andere Metalle, als Silber, Kupfer, Eisen, beige-mischt sind: so verbinden sich diese, wegen ihrer grös-seren Verwandschaft mit dem Schwefel des Schwefel-Antimons, und das Gold wird dadurch von anderen Me-tallen befreiet, und völlig rein, wenn man das nun da-mit verbundene Antimon durch die Hitze davon abtreibt.
Dieses Mittel, das Gold fein zu machen, heisst dasReinigen oder das Giessen des Goldes durch Spiessglanz,und die Alchemisten nannten deshalb auch das Schwefel-Antimon den Wolf der Metalle und das Bad des Königs.Die Arbeit gründet sich eigentlich auf eine doppelte Wahl-verwandschaft, indem der Schwefel des Schwefel - Anti-mons sich lieber mit den anderen dem Golde beigemisch-len Metallen vereinigt, mit dem Golde sich aber auf die-sem Wege nicht verbinden kann. Er verlässt daher dasAntimon, das nun mit dem Golde Zusammentritt. Daferner jene schweflichte Schlacke das Gold nicht auflöst,so trennt sie sich im Flusse, und schwimmt, ihres gerin-geren specifisclren Gewichts wegen, oben auf. Durch blos-sen Schwefel, den man zum unreinen Golde setzt, lässt