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Diese Methode hat, in Vergleich mit der Quarlalionmittelst Scheidewasser, den Vortheil, dass sie das Silbervollständig entzieht, das Gold völlig rein zurücklässt, unddass sie bei weitem wohlfeiler als jene Methode ist. DasGold bleibt aber nach dieser Scheidung durchaus nicht imZusammenhänge, sondern nur als ein lockeres braunesPulver zurück, und ist dieserkalb, da besonders auch dasSchwefelsäure Silber nicht leicht auflöslich ist, die Aus-siissung äusserst schwierig.
Das schwefelsaure Silber wird durch KupferplatLenzersetzt, und dadurch das reine Silber im regulinisclienZustande wieder liergestellt.
6. Scheidung durch Schwefelleber.
Da die Verwandschaft der Schwefelleber zum Silbergrösser ist als zum Golde: so hat man auch diese zur Schei-dung des Goldes vom Silber vorgeschlagen. Wenn näm-lich das goldhaltige Silber mit einer solchen Menge Schwe-felleber geschmolzen wird, als hinreichend ist, um dasSilber aufzulösen: so verbindet sich dieses damit zu einerSchlacke, unter welcher sich nach dem ruhigen Erkaltenim Tiegel, oder nach dein Ausgiessen in einen Giesspu-ckel das Gold im regulinisclien Zustande findet.
Diese Scheidungsart wird aber dadurch sehr unsicher,dass durch überschüssig zugesetzter Schwefelleber auchdas Gold aufgelöst wird, und dass sich das genaue undrichtige Verhältniss der anzuwendenden Schwefellebernicht genau bestimmen lässt. Uebrigens kann das Silbervon der Schwefelleber leicht wieder gesclüeden werden,entweder durch Schmelzen mit anderen Metallen, die wie-