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sen Scheidung tragen würde, und'wo man also diese Ope-ration voranscliickt / um das Verliältniss des Silbers zuvermindern, damit es alsdann vortheilhaft mittelst dernassen Scheidung völlig getrennt werden könne. Ueber-haupt ist dieses Verfahren nur bei einer beträchtlichenMenge goldhaltigen Silbers anzustellen, wo es alsdann ambesten auf folgende Art gelingt:
Das Goldhaltige Silber wird erst fein gekörnt, ge-nau abgewogen, ein Achtel davon zurückgelegt und dieübrigen sieben Achtel werden mit dem sechsten oder ach-ten Theile ihres Gewichts gepiilverten Schwefels beschickt,angefeuchtet und in einem Ipser - Tiegel gepackt, derwolil zugedeckt in einem Windofen gesetzt, und worindie Masse behutsam geschmolzen wird. Nach der erstenStunde thut man J, nach der zweiten Stunde wieder -J,und nach der dritten Stunde das letzte -J- des zurückgeleg-ten Achtels hinzu. Man rührt das Gemenge mit einemTabacks - Pfeifen - Stiele um, und wiederholt solches allehalbe Stunde, während der drei Stunden, welche derTiegel nun noch im Feuer bleiben muss. Wenn sich aufder Oberfläche kleine Silberkörner zeigen: so nimmt manden Tiegel heraus. Lässt man ihn länger stehen: so fälltzu viel Silber mit dem Golde nieder. Man giesst also hier-auf die Masse in einen erwärmten und mit Fett ausgestri-chenen Giesspuckel, oder lässt sie ruhig im Tiegel erkal-ten. Man findet das geschiedene und noch silberhaltigeGold unter der Schlacke oder dem Plachma, das jetztSchwefel-Silber ist. Wenn 100 Theile Legirung durchdiese Operation auf 10 reducirt sind: so ist alles gut ge-lungen. Durch die Wiederholung des beschriebenen Ver-