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Technisch-chemisches Handbuch der Erforschung, Ausscheidung und Darstellung des, in den Künsten und Gewerben gebräuchlichen, metallischen Gehalts der Mineral-Körper : unter steter Berücksichtigung sämmtlicher, bis jetzt in der Chemie gemachten Erfahrungen; zum Selbststudium, besonders für angehende Hüttenbeamte, Cameralisten etc. ...
Entstehung
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nun durch den Quart. Durch das Cementiren allein wirddas Gold niemals ganz rein. Das gebrauchte Cernent selbstenthüll nun das Silber in Verbindung mit Sauerstoff oderCldor, je nachdem aus dem Cemente Salpeter- oder Salz-Säure frei wurde. Das Silber wird dadurch wieder her-gestellt, dass man das Cementpulver mit der hinreichen-den Menge von Blei, oder Bleiglätte und Kohlenstaubsclunelzt, und den silberhaltigen Blei-Satz nachher ab-treibt.

Es sind zu dem Cementpulver eine grosse Menge Vor-schriften gegeben. Die gewöhnlichem sind ein Gemischaus Einem Theile Kochsalz, eben so viel rothgebranntenEisenvitriol und vier Theilen Ziegelsteinmehl. Statt desKochsalzes muss man, in den Fällen, wo Salpetersäurefrei werden soll, Salpeter anwenden. Nie aber darf manSalpeter und Kochsalz zugleich nehmen, es dürfen daherauch beide niemals durch einander vereinigt sein, weilsonst Dämpfe von Salpeter-Salzsäure entstehen, die auchdas Gold angreifen würden. Vor dem Gebrauche wirddas Pulver mit etwas Wasser (oder Harn) angefeuclilel.

4. Scheidung durch Guss und Fluss.

Eine vierte Art, das Gold vom Silber zu scheiden, heisstdie trockne Scheidung oder die Scheidung durch Guss undFluss. Sie gründet sich darauf, dass durchs Schmelzen derSchwefel zwar das Silber, nicht aber das Gold in Schwe-felmetall verwandelt. Diese Scheidung ist indessen nichtso leicht, als sie der Theorie nach scheint, und dient auchbloss da, wo das Gold mit zu viel Silber verbunden ist,als dass die zu erhaltende Goldmenge die Kosten der nas-