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der Solution durch Eisenvitriol sehr rein gefällt wer-den. Der erhaltene Niederschlag ist als durchaus chemischreines Gold zu betrachten, wenn man ihn getrocknet, ge-gliihet oder geschmolzen hat. Aus dem Chlor - Silberkann das regulinisclie Silber durch Schmelzen mit Kali,
' wovon noch weiter unten die Rede sein wird, wiederhergestellt werden.
3. Scheidung durch die Cementation.
Die dritte Art der Scheidung des Goldes vom Silberist die Scheidung durchs Cementiren, oder die sogenannteconcentrirte Scheidung, die aber nicht so gebräuchlich alsdie Quartation, unvollkommner, langweiliger und um-ständlicher ist, und besonders nur da ihre Anwendung* finden kann, wo das Gold mit einer zu grossen MengeSilber verbunden ist, als dass die Kosten der nassen Schei-dung gehörig getragen werden könnten.
Um die Cementation vorzunehmen, wird das giildi-sche Silber in diinnc Bleche verwandelt , und mit einemCementpulver, woraus im Feuer entweder Salz - oderSalpetersäure heraustrilt, schichtweise in einer verkleb-ten Cementirbiiclise stufenweise erhitzt, bis das Gefässmassig glühet, und mehrere Stunden lang in dieser Hitzeerhalten, die aber nie so slarlc werden darf, dass das Me-tall in Fluss käme. Nach dem Erkalten der Gefässe nimmtman die Metalle heraus, sondert sie von dem Cementpul-ver sorgfältig ab, und kocht und wäscht sie mit vielemund reinem Wasser aus. Sollte das Gold noch nicht reingenug sein: so unterwirft man es entweder nochmals die-ser Operation, oder welches besser ist, man scheidet es