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Technisch-chemisches Handbuch der Erforschung, Ausscheidung und Darstellung des, in den Künsten und Gewerben gebräuchlichen, metallischen Gehalts der Mineral-Körper : unter steter Berücksichtigung sämmtlicher, bis jetzt in der Chemie gemachten Erfahrungen; zum Selbststudium, besonders für angehende Hüttenbeamte, Cameralisten etc. ...
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bei- verschiedene Auflösungs-Mittel erfordern: so kannman sie liiedurcli leicht von einander scheiden, undzwar sind mehrerlei Arten der Scheidung gebräuchlich.

1. Scheidung durch die Quart.

Die erstere und gewöhnlichste Art der Scheidung, be-steht in der Auflösung des Silbers in Salpetersäure, wobeidas Gold unaufgelöst zurückbleibt. Die Erfahrung lehrtaber, dass das mit Gold vermischte Silber von der Salpe-tersäure nicht gehörig aufgelöst, wenn zu viel Gold dabeiist, weil alsdann das letztere die Silbertlieilchen zu sehrumhüllt und dadurch gegen die Einwirkung des Scheide-wassers schützt, und dass etwa drei Theile Silber beiEinem Theile Gold sein müssen, wenn die gänzliche Auf-lösung des Silbers geschehen soll. Wenn dies aber bei (einem solchen Gemische nicht der Fall ist: so wird vor-her noch so viel Silber damit zusammen geschmolzen, dassdas Gold nur den vierten Theil gegen das darin enthalteneSilber beträgt. Diese Operation heisst daher auch die Quar-iation, das Quartiren, oder die Scheidung durch die Quart.

Wenn die Probirer nicht wissen, in welchem Ver-hältnisse das zu scheidende Gold das Silber enthält: sosuchen sie es wenigstens ohngefähr durch die Probirnadelzu finden, schmelzen dann, in dem Falle, dass nicht drei- 1mal so viel Silber als Gold in Masse vorhanden ist, vomSilber so viel hinzu, als zum gehörigen Verhältnisse man-gelt. Das zuzusetzende Silber muss rein sein.

Man verwandelt hierauf die zu scheidende Metall-masse in dünne Bleche oder in Röllchen, oder in Körner,übergiesst sie in .einem gläsernen Kolben mit ohngefähr