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Technisch-chemisches Handbuch der Erforschung, Ausscheidung und Darstellung des, in den Künsten und Gewerben gebräuchlichen, metallischen Gehalts der Mineral-Körper : unter steter Berücksichtigung sämmtlicher, bis jetzt in der Chemie gemachten Erfahrungen; zum Selbststudium, besonders für angehende Hüttenbeamte, Cameralisten etc. ...
Entstehung
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rirofen todt zu rösten. und nun das liiedurcli erliallenescliwefelfreie oxydirte Metallgemisch, in welchem das Sil-berhaltige Gold im regulinisclien Zustande jetzt fein zertheiltist, mit Quecksilber zu behandeln. In jedem Falle wirddas nun Gold - und Silber - haltigö Quecksilber durch Ledergepresst, und das Residuum der Destillation unterworfen.

Das durch Amalgamation gewonnene Gold kann nochEisen, Zinn und Silber enthalten; das durch Blei feingemachte Gold enthält aber nur noch Silber. Dean Goldewird das Eisen und Zinn durch Schmelzen mit Salpeterentzogen; um aber demselben das Silber zu entziehen undes im reinen Zustande zu erhalten, anuss man sich einerOperation bedienen, 'welche die Scheidung genannt wird,und von der sogleich das Notlüge beschrieben werden soll.> Dei-bes Gold und Sand- und Gestein - freie Goldkör-

ner werden gleich unmittelbar in Tiegeln mit oder ohneZusatz von Borax geschmolzen. W ärc bei diesem Goldeaber auch nur eine Spur von unedlen Metallen mit zuge-gen : so hat man während des Schmelzens Salpeter oderauch ätzenden Quecksilber - Sublimat zuzusetzen. Uebri-gens kann man auch diese Arten Gold, und wenn sie auchmit Fluss - Sand noch untermengt sind, in die Verbleiungs-arbeit bringen, und sie nachher auf dem Treibheerdef fein brennen.

D. Scheidung des Goldes vom Silber.

Da beide Metalle, das Gold sowohl als das Silber,der Wirkung des Feuers, wie der des Bleis widerste-hen : so findet man hierin kein Mittel, sie von einander zutrennen; da aber regulinisclies Gold und regulinisclies Sil-