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und das erhaltene Werkblei cupclliri; alsdann liat manwieder von dem Golde das Silber noch zu scheiden.
Die Goldhaltigen Kupfererze werden entweder, wieeben gesagt, zu Rohstein, oder zu Schwarzkupfer ge-schmolzen. Stellt man das Schwarzkupfer dar : so kannman aus diesem; entweder, wenn das Kupfer reichhaltigist, durch Verschlackung mit Blei; oder durch Verbleien,Seigern und Cupeiliren; oder aber, wenn das Kupfer mitKies - Zuschlag durchschwefelt , und durch Zusatz vonGlätte mit Kohlengestiebe ein Werkblci erhalten werden:das Gold bekommen, wenn das Werkblei der Cupellationunterworfen, undaus dem hinterbliebenen Gemische ed-ler Metalle das Silber geschieden wird.
Ist Gold- und Silberhaltiger Bleiglanz gegeben: soist aus diesem auch erst ein Werkblei darzustellen, auswelchem dann wieder durch Cupeiliren die silberhaltigeGold-Legirung gewonnen wird.
2. Amalgamations - Methode.
Das Verfahren durch Amalgamation ist weit sichererund ökonomischer, als das, von welchem so eben geredetwurde. Ist das Erz sehr arm: so wird es, vor dem Amal-gamiren, geröstet; ist es hingegen sehr reich, so dass dasgediegene Gold sichtbar ist, und in einer QuarzartigenGangart gleichsam verlheilt erscheint: so arbeitet man esunmittelbar mit Quecksilber zusammen, ohne es zu rösten.Aus Arsenik- und Kupfer - Kiesen wird es in manchenFällen besser sein, erst einen Rohstein zu schmelzen, oderSchwarz - Kupfer darzustellen, den erhaltenen Rohsteinoder das Schwarzkupfer fein zu mahlen, in dem Reverbe-