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Technisch-chemisches Handbuch der Erforschung, Ausscheidung und Darstellung des, in den Künsten und Gewerben gebräuchlichen, metallischen Gehalts der Mineral-Körper : unter steter Berücksichtigung sämmtlicher, bis jetzt in der Chemie gemachten Erfahrungen; zum Selbststudium, besonders für angehende Hüttenbeamte, Cameralisten etc. ...
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fen, in welchem man das ZerslufFte gebracht, die Hälftegenommen, diese noch mehr verkleinert, zusammenge-häuft und wieder zur Hälfte genommen (welches mandie Probe verjüngen nennt), von der Vermischungso viel, als man zur Anstellung der Probe nütliig zu ha-ben glaubt. Man nennt dieses: die Probe nehmen.Die verjüngten Probeerze müssen aber zuvor noch in einemeisernen Mörser zerstossen und durch ein härenes Siebgeschlagen werden, wobei man keinen Rückstand auf demSiebe lassen darf, sondern das erste mit dem letzten genauvermengen muss. Bei Scliliecken ist man des Verkleine-rens überhoben; man muss dagegen die Menge des darinbefindlichen Wassers untersuchen, indem man einen Theilabwägt, in gelinder Wärme, bei der das Erz nicht röstenkann, trocknet, und nachher den Abgang vom Gewichtebemerkt. Wenn in dem zu probirenden Erze ein gedie-genes Metall, das zu den geschmeidigen gehört, oder einzähes Erz vorkömmt: so bleibt solches freilich in demSiebe zurück, dann muss man aber von dem Durchge-siebten sowohl, als von dem Rückständigen besonderseine Probe nehmen, und den Gehalt dann durch Rech-nung herausbringen.

Um die verjüngte Probe zu nehmen, ist also im AR-gemeinen folgendes zu beobachten:

1. Müssen stahlderbe und dichte Erze von aRer anhän-genden Bergart gereinigt und zu Schliech geführtwerden.. Eben dieses ist auch bei eingesprengten undangeflogenen Erzen zu bemerken.

2. Bei einem Erzhaufen, den man probiren wiR, mussman vorzüglich auf eine solche Wahl der Stuffen