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•wenn der Luftstrom zu gross wird. Bei den Regulatorenist der Kasten mit einem Kolben versehen, der auf- undniederdrückt, je nachdem der Luftstrom stärker oderschwächer ist. Der Kolben wird durch Gewichte imGleichgewichte erhalten. Auch dadurch lässt sich derLuftstrom regulären, dass man die Luft unter einen inWasser gestülpten Zylinder leitet.
Die Röhre, welche die Luft in den Ofen führt, heisstdie Diese oder die Düse. In manche Oefen gelangt nurEine Düse, in andere dagegen zwei, und man kann dahereindiisige und zweidiisige unterscheiden. Bei denletzteren gehen die Düsen entweder parallel, oder schräggegen einander. Im erstcrenFalle heissen sie parallele,im letztem aber Kreutzgebläse. Bei den sehr hohenEisenöfen, welche durch Coaks unterhalten werden, kom-men die Düsen von zwei entgegengesetzten Seiten.
Ehe man nun die Erze im Grossen auf den Hüttenbearbeitet, muss man ihren Gehalt zuvor kennen. DasAusmitteln dieses Gehalts, das Probiren der Erze erfor-dert eine überaus grosse Vorsicht. Da die Metalle bei-nahe allezeit sehr ungleich in den Erzen vertheilt sind:so würde man Gefahr laufen, sehr falsche und betriigli-che Proben zu machen, wenn man nicht alle möglicheVorsicht gebrauchte, um eine mittlere Probe zu bekom-men. Man erhält diese, wenn man Stücken eines mine-ralischen Körpers von verscliiedenen Erzgängen, wennes deren mehrere giebt, oder von verschiedenen Orten des-selben Erzganges nimmt. Man zerschlägt alle diese Stü-cke mit einander, nebst ihrer Gangart, mischt alles sehrgenau, und nimmt, nachdem man von dem runden Hau-
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