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schlossen, inul so hei gleichem Umfange und Kraft dieWirkung verdoppelt wird.
Das eiserne Zylindergebläse kömmt mit denKastengebläse völlig überein, was davon gesagt wurde,gilt auch von dem eisernen Zylindergebläse. Der Unter-schied ist der, dass bei letzlerem der Kasten rund ist, undaus geschliffenem Eisen besieht. Gewöhnlich sind dieseZylindergebläse auch doppelt, und dann verdienen sie vorallen anderen den Vorzug, weil sie eine immer gleichför-mige Menge Luft in den Ofen treiben, und dabei einenminderen Kraftaufwand erforderen.
In Süd - Frankreich und Corsica bedient man sichauch der Wassertrommeln, die so Vorgerichtct wer-den, dass man durch Kanäle, die unten in einen Kastenendigen, in welchem ein dicker runder Stein liegt, Was-ser herabstürzen lässt; doch muss oben in den Kanalneben dem Wasser auch Luft hineindringen können,welche dann durch das herabstürzende Wasser heruntergegen den Stein geworfen, und von diesem seitwärts indas Feuer gedrängt wird. Unten nämlich ist das Ganzedurch fliessendes Wasser abgeschlossen.
Aus den Gebläsen wird die Luft entweder unmittel-bar gleich in den Ofen geleitet, oder sie wird zuvor erstin eigends dazu eingerichteten Erweiterungen geführt, diedazu dienen, dem in den Ofen zu leitenden Luftstrom dieGleichförmigkeit zu ertheilen. Man nennt diese Erwei-terungen Windkästen. Die Windkästen sind entwe-der Condensatoren oder Regulatoren. Bei den Conden-satoren wird die Luft in einen Kasten geleitet, deroben mit einer Klappe versehen ist,. welche sich öffnet,