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Technisch-chemisches Handbuch der Erforschung, Ausscheidung und Darstellung des, in den Künsten und Gewerben gebräuchlichen, metallischen Gehalts der Mineral-Körper : unter steter Berücksichtigung sämmtlicher, bis jetzt in der Chemie gemachten Erfahrungen; zum Selbststudium, besonders für angehende Hüttenbeamte, Cameralisten etc. ...
Entstehung
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Heerdes befindet sich die Oeffnung, durch welche demMetalle und den Schlacken ein Ausgang verschafft wer-den kann, und die das Auge oder der Stich heisst.Liegt der Tiegel grösstentheils oder zur Hälfte innerhalbdem Ofen: so heisst es Schmelzen über dem Tie-gel. Ist aber der Tiegel, in welchem das Metall zusam-menfliesst, ausserhalb dem Ofen gelegen, so nennt mandergleichen Oefen, Brill-, Stich- oder Krumm-Oefen. Das Metall fliesst durch das Auge in den Vor-derheerd, welcher eine, zwei oder mehrere runde,oder längliche Vertiefungen enthält, die dann ,Brillenheissen. Ein tieferer Heerd mit einer solcher Brille zumAbzug des Metalls oder Rohsteins aus dem oberen Heer-'de heisst ein Stichheerd. Dergleichen Stich- oder Bril-len-Oefen schmelzen mit offenen Augen, welchewechselweise verschlossen werden können. Bei den Ei-senöfen sammelt sich hingegen das Metall auf dem Heerde,und wird das Auge alsdann geöffnet, wenn das Metallmit den Schlacken den Rüssel der Form erreichen will.Sonst v^erden diese eigentlichen Schmelzöfen noch einge-theilt in Krumm- und Hohe-Oefen. Jene sind soniedrig, dass der Arbeiter, ohne in die Höhe zu steigen,den Ofen beschicken kann, die hohen sind mit Treppenversehen. Ein solcher Schachtofen kann jahrelang imGange erhalten werden, indem die geschmolzene Masseunten abgeleitet, und oben immer wieder von den zuschmelzenden Körpern nachgeschüttet wird.

Man hat Schachtöfen mit und ohne Gebläse. DieOeffnungen, durch welche die Gebläse die Luft hinzufüh-ren, heissen die Formöffnungen, in sie reicht die