Spitze des Gebläses, Diese Oeffiiung findet sich immerin einer gewissen "Entfernung, von wenigstens EinemFusse oder mehr über dem Heerde. Der Hcerd ist ent-weder von Stein oder aus Thon und Kolilenpulver verfer-tigt. Der Ofen selbst ist entweder aus natürlichen quarz-halligen Steinen, z. B. Granit oder Glimmerschiefer, oderaus künstlichen Steinen gebauet. Ganz oben besteht erzuweilen aus Backsteinen.
Da diese Schmelzöfen wegen dem Betriebe der Bälgein der Nähe der Wasserräder liegen, und sich durch dieHitze leicht Wasser in ihnen sammlen kann: so muss beiihrem Baue der Grund unter dem Boden der Hütte mitAbzugskanälen versehen sein. Diese werden als-dann mit Decksteinen belegt , auf welche eine Lage vonSchlacken kommt, dann die Lelimsolile, auf diese derSohl- oder Gest eil - St ein, und endlich noch dieStiibbensolile aus Thon und Kohlenstaub, welchedann erst den eigentlichen Ileerd macht. Die Seitenwändeder Oefen bestehen aus den Hauptmauern und Brandmauern,so wie aus der Vorder - und Hinter-Wand. Die Brand-mauern müssen von feuerfesten Steinen errichtet, und be-sonders bei hohen Oefen, deren Betrieb anhaltend ist, dieWände bei den Mauern OelFnungen erhalten, durch wel-che die Dünste sich verbreiten, und das Heissen undSpringen der Mauern von der Hitze verhindert werdenkann.
Zu den Schmelzöfen gehören noch die Frisch-, Sei-ger-, Darr-, Spleiss- und Treib - Oefen, so wie auch dieHeerde. Die Frisch Öfen dienen zur Verbindung desSilberhaltigen Kupfers mit dem Bleie zu Seigerstücken.