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gend einem Zusatze, d.li. mit Beschickung geschmol-zen. Nach der besonderen Verschiedenheit der Erzemüssen auch verschiedene Wege hei der Schmelzung er-wählt werden, welche sich nach ihrer Vererzung undübrigen Beschaffenheit richten. Die Arten der Schmel-zungen lassen sich eintheilen: i. in das eigentliche Schmel-zen, und 2. in das Rohsteinschmelzen.
Das eigentliche Schmelzen der wenig dürch-schwefelten, mehrentlieils Oxydartigen Erze in wahresMetall, erfordert
1. die nötliigen Zusätze oder sogenannten Zu-schläge zur Beförderung des Flusses der Steinarten,wohin z. B. Kalk, Flussspath und Sclilacken gehören.Oft pflegt man ein strengflüssiges Erz mit einem leicht-flüssigem zu versetzen, oder Erze, wenn auch beidestrengflüssig, doch von verschiedener Beschaffenheitihrer Steinarten zusammenzusetzen. Man nennt diesesVergattiren. Eine Vergaltirung der letzteren Artist z. B. die Versetzung eines Quarz - haltigen Eisenerzesmit einem Kalkerde - haltigen Eisenerze. Die Kalk-erde dient als flu ssbef ordernd es Mittel bei den-jenigen Eisen-,armen Kupfer- und anderen Erzen, die inFeldspath, Quarz und Thonarten Vorkommen. Sie ver-bindet sich zwar auch gern mit dem Schwefel, ist aber,wenn dieser bei dem Rösten nicht gehörig verjagt wurde,weil sie mit ihm dann eine Schwefellcb.er bildet,^ invielen Fällen ein mehr schädlicher als nützlicher Zu-schlag. Der Flussspath erleichtert den Fluss dermeisten Erze und der ihnen beigemenglen Kalksteine,Thone , Specksteine, Asbeste und anderer strengflüssigen
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