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Technisch-chemisches Handbuch der Erforschung, Ausscheidung und Darstellung des, in den Künsten und Gewerben gebräuchlichen, metallischen Gehalts der Mineral-Körper : unter steter Berücksichtigung sämmtlicher, bis jetzt in der Chemie gemachten Erfahrungen; zum Selbststudium, besonders für angehende Hüttenbeamte, Cameralisten etc. ...
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S1 eine; Kiesel und Feldspat h aber bringt er nur mitliinzugesctzter Kalk erde in Fluss. Der Quarz, welcherzwar seiner Schwerfliissigkeit wegen den Fluss nichtwohl befördern kann, wird dennoch, mit Kalk undSchlacken gemengt, wo er noch etwas Schwefel an-Irilft, zuweilen zugesetzt, und zwar, wie z. B. beider Schmelzung eisenhaltiger Kupfererze, deswegen,dass die Schlacken einen stärkeren Hitzgrad annehmenund deshalb dünner fliessen können. Die Schiefer-und Horn felssteine fliessen .zähe und werden allzu-leicht flüssigen Erzen zugesetzt, um sie ein wenig stren-ger zu machen, damit sich das Metallgemisch destobesser aus ihnen abscheiden könne. Die Schlackengleichen dem Glase und befördern oft den Fluss bei dernämlichen Erzart, bei deren Ausschmelzung sie erzeugtwerden; ausserdem aber auch anderer Erzarten.

2 . Ist es notliwcndig, den Metalloxyden einen desoxy-direnden Körper zuzufügen, einen reducirenden Zu-oder Vorschlag zu geben. Hieher gehören das Koh-lengestiebe und auch das Schichten der Erze mit Kohlen.

3. Machen gewisse Erze, wegen einer vererzendenSubstanz, vorzüglich des Shwefels, einen Zuschlag un-entbehrlich, welcher sich mit derselben verbindet, undauf diese W eise das Metall aus den Erzen niederschlägt.

Von diesem einfachen Schmelzen ist das Rolistein-schmelzen verschieden. Bei diesem wird noch nichtdas eigentliche Metall, sondern ein halbmetallischer,spröder Körper, der sogenannte Rohstein, oder nachverschiedener Natur des Erzes auch Lech, Stein,Spurstein, Blei- und Kupferstein genannt, er-