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Technisch-chemisches Handbuch der Erforschung, Ausscheidung und Darstellung des, in den Künsten und Gewerben gebräuchlichen, metallischen Gehalts der Mineral-Körper : unter steter Berücksichtigung sämmtlicher, bis jetzt in der Chemie gemachten Erfahrungen; zum Selbststudium, besonders für angehende Hüttenbeamte, Cameralisten etc. ...
Entstehung
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durchgeröstet worden sind, nochmals wiederhole; 5. dassman das Feuer gegen das Ende des Rosiens verstärke,damit: die festanhängenden schädlichen Materien desto besserausgetrieben werden; 6. dass die Brennmaterialien, welcheviel Flamme geben, z. B. Holz und Schwefelfreie Stein-kohlen, den Holz - und ausgebrannten Stein - Kohlen beidem Rösten vorzuziehen sind. Zuweilen pflegt mangegen das Ende der Operation auf das geröstete oder glü-hende Erz kaltes Wasser zu giessen, um es dadurchzerreiblicher zu machen.

Die Dauer des Rüslfeuers lässt sich nicht allgemeinbestimmen, sondern muss nach Verschiedenheit der Erzeeingerichtet werden. Manche Erze fordern wenige Stun-den, einige etliche Tage, verschiedene andere hingegen(wie z. B. das Rammeisberger), einige Monate zu ihrerRöstung. Die aus Erz und Brennmaterialien bestehendenRösthaufen werden entweder i. unter freiem Himmel,ohne Gebäude und Dach, angeziindet; oder 2 . auf Rost-slätten mit Mauerwerk, aber ohne Dach; oder 3. ohneMauerwerk, aber mit einem Dach; oder 4. zwischenMauerwerk und unter einem Schuppen, oder in dazuerbaueien Rösthäusern. Soll die Röstung in Oefenvorgenommen werden: so bedient man sich'als Rost - oderBrenn - Oefen, der Reverberiröfen, wobei man bestän-dig mit einem eisernen Stabe in den Rösthaufen hin-einstöret.

Noch gehört zu den Vorarbeiten das Verwit-tern. Die Erze werden zu dieser Absicht auf Haldengestürzt, der freien Luft ausgesetzt, wo sie entwederfür sich ohne weitere Beihülfe zerfallen, oder eine Be-

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