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Technisch-chemisches Handbuch der Erforschung, Ausscheidung und Darstellung des, in den Künsten und Gewerben gebräuchlichen, metallischen Gehalts der Mineral-Körper : unter steter Berücksichtigung sämmtlicher, bis jetzt in der Chemie gemachten Erfahrungen; zum Selbststudium, besonders für angehende Hüttenbeamte, Cameralisten etc. ...
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schwächeren Slromc in den Kanal geleitet wird. In diesen Sclilanungräben findet sich nachher der Schliecli, wel-cher in den ersieren Gräben am reichsten an Metallgehalt,in den letzteren aber ärmer ist. Der verschiedenen Reich-haltigkeit nach an Metall unterscheidet man bei dem Ein-mal - Geschlämmten: Unreinen Scliliech, Schwin-gel und Aftern; der erstere ist der reichste, der letz-tere der ärmste. Wird der unreine Schliecli zum zwei-tenmale vorgenommen: so erhält man wieder Aftern,

Schwingel und reinen Schliecli. Auch die anderenSorten alle werden nun noch besonders wieder vorgenom-men, und weiter geschieden.

Um den Metallgehalt aus dem Sclilieclie noch weiterin die Enge zu bringen, schreitet man nun zum Wa-sche# auf den Heer den. Die Heerde sind mehroder minder geneigte Flächen, welche zum Tlieil mitTuch oder groben Zwillich überzogen sind, und über dieaus einem Kasten das Wasser, welches auf den Schliecligeleitet worden, möglichst gelinde und gleichförmig lier-abdiesst, die Erdtheile mit sich nimmt, und die Met all-theile, mehr oder weniger rein, auf den Heer den liegenlässt. Man unterscheidet Planliecrde, Stossliecrde, Kehr-liecrde oder Glauchheerde, Scldammheerde.

Je nachdem also die Erze in verschiedenen ZuständenVorkommen, müssen sic auch auf verschiedene Art aufbe-reitet werden. Die sogenannten derben oder blankenErze werden zerkleinert, und allenfalls einfach gewa-schen. Die Scheiderze (sogenannt, wenn sie von Ha-selnuss - Grösse cingewaclisen sind), werden von denPoch- oder Scheidejungen zerklcint und sortirt. Eine